Kapuzinerkresse

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Die Kapuzinerkresse gehört unbestritten zu den Schönheiten der Kräutergewächse. Ihre leuchtenden gelb-orangenen Blüten sind bereits von weitem sichtbar und sogar essbar. Mit ihnen werden Salate zum Augenschmaus, deftige Gerichte erhalten einen Farbtupfer auf dem Teller und Als Arzneipflanze des Jahres 2013 hat die Kapuzinerkresse außerdem viele medizinisch bedeutsame Inhaltsstoffe.

Beschreibung von Kapuzinerkresse

Im Laufe des späten 17. Jahrhunderts gelangte die Kapuzinerkresse über den Seeweg nach Europa. Bis dahin war sie nur in Südamerika (Bolivien, Mexiko, Chile) bekannt. Mittlerweile ist sie in allen Ländern Europas als Zier- und Arzneipflanze bekannt und erfreut sich in den Gärten und auf den Balkonen immer größerer Beliebtheit. Die Gattung der Kapuzinerkressen beinhaltet über 90 Arten, wobei die Große Kapuzinerkresse die bekannteste Art darstellt. In Deutschland gilt sie aufgrund der kalten Temperaturen als einjähriges Gewächs, wobei sie in ihren Heimatländern durchaus mehrere Jahre besteht. Besonders attraktiv ist die Kapuzinerkresse nicht nur wegen ihrer farbenfrohen Blüten, auch das Längenwachstum, welches sich bis zu 3 m erstrecken kann, macht sie zu einem gerngesehenen Gast auf dem Balkon oder im Garten.

Anbau und Pflege der Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse bevorzugt einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Die dunkelkeimenden Samen werden Ende Mai im Freiland ausgesät und mit ca. 2 cm Erde bedeckt. Innerhalb der ersten 1-2 Wochen zeigen sich dann bereits die ersten kleinen Keimblätter, die in den nächsten Wochen zu einer imposanten Rankpflanze heranwachsen werden. Allgemein sollte Staunässe vermieden werden, zu trocken darf es allerdings auch nicht sein, eine regelmäßige Befeuchtung der Pflanze ist wichtig. Dünger benötigt die Kapuzinerkresse in der Regel nicht, eine Überdüngung kann zum Ausbleiben der Blüte führen.

Verwendung der Kapuzinerkresse

Die bei uns vorrangig angebaute Große Kapuzinerkresse ist essbar, dabei können nicht nur die Blüten gegessen werden sondern auch Blätter, Früchte und Knospen. Als Heilkraut wirkt Kapuzinerkresse bei Harnwegsinfekten, Muskelschmerzen, Bronchitis, Wundheilung, Nasennebenhöhlenentzündung und grippalen Infekten.

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